Die Metalle in der Homöopathie. Edelmetalle und toxische Metalle

Datum/Zeit
Datum - 17.09.2016 - 18.09.2016
9:30 - 14:15

Veranstaltungsort
Van-Delden Haus, Ev. Diakonieverein Berlin-Zehlendorf e.V.

Busseallee 23-25
14163 Berlin-Zehlendorf

Kategorien


Themen und Beschreibung

Die Edelmetalle

Im Gegensatz zu den Nutzmetallen korrodieren Edelmetalle kaum und gehen nur schwer chemische Verbindungen ein.

Aurum hat den Glauben an sich und das Leben verloren. Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung und Lebensmüdigkeit sind die Folge. Die Pflichten lasten tonnenschwer auf seinem Her zen. Ähnlich mutlos und wenig wertgeschätzt fristet Aurum muriaticum natronatum sein schwarzseherisches, introver-tiertes Dasein. Es ist ein Bindeglied zwischen Aur. und Nat-m.

Argentum metallicum möchte vor allem eines: ein gutes Bild abgeben – und scheitert daran immer wieder. In einer feind-lich erlebten Umgebung plagen ihn Erwartungsdruck, Öffent-lichkeitsängste und entsprechende Symptome.

Und auch die im Kern „unedle“ Bronze Aes metallicum möchte gern auf dem Treppchen stehen. Sie strebt voller Existenzängste nach Leistung, um nicht auf dem Abstellgleis zu landen.

Platin gilt als kühl, hochnäsig, sich selbst überschätzend. Wie es in der Alltagspraxis auftritt und welche Symptome es heilt, erfahren sie bei dieser Fortbildung.

Iridium kämpft gegen Ungerechtigkeiten – und hebt doch leicht karrieristisch ab und vergisst Ihre Wurzeln. Eine schil-lernde Persönlichkeit voller Defensive und Widersprüch-lichkeit. Keiner soll ihr am Lack kratzen.

Toxische Metalle

Mercurius = Quecksilber zeigt auf kleine Reize sofort eine große Reaktion … Der geringste Widerstand löst eine heftige Gegenaktion aus … Mercurius ist nicht anpassungsfähig und muss einfach reagieren … ein körperlich und mental destruktiver Mensch …

Cinnabaris ist die ‘rote‘ Mischung aus Quecksilber und Sulfur, angefressen und kämpferisch nach der geringsten Kränkung, gewaltbereit, geschwürig hautkrank, syphilitsich verwarzt …

Plumbum hält sich für einen ominpotenten Macher, ist aber ein überspannter, zu Exzessen neigender, paranoider Soziopath mit kriminellem Potenzial. Er endet als körperliches und seelisches Wrack …

Ähnlich ergeht es dem Rattengift Thallium mit dem Leitsymptom “Haarausfall“, es lebt pessimistisch und tendenziell suizidal und meint gegen alle ‘Großen‘ konkurrieren zu müssen …

Auch dem ‘syphilitschen‘ Cadmium fallen die Haare aus und es leidet an Colitis. Leitend sind unverhälnis­mäßig starke, chronische Schmerzen, Immer-Krank-Sein und Hoffnungslosigkeit in Bezug auf die Genesung …

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Anzahl der Unterrichtseinheiten: 15

Anerkannte Diplompunkte: 15

Registrierungsnummer: 2016-0219-Berl.BB

FB-Punkte bei Ärztekammer sind/werden beantragt: Nein

FB-Punkte bei Ärztekammer sind/werden beantragt:

Anzahl der bei der Ärztekammer beantragten FB-Punkte:

Nur bei Kursen A-D: Anerkennung der ÄK liegt vor: Trifft nicht zu

Ärztl. Leiter: Dr. Anja Leeb-Malewski

Referenten: Karl-Josef Müller ist bekannt als Autor der Materia Medica „Wissmut“ und aus vielen Publikationen in nationalen und internationalen Fachzeitschriften. Er arbeitet seit 1986 in seiner homöopathischer Praxis in Zweibrücken (Rheinland-Pfalz). Es gibt für ihn keine „großen“ oder „kleinen“ Mittel, nur bekannte und unbekannte. Jede Arznei hat tiefgründig verordnet ein umfassendes Heilpotenzial. Manchmal sind die Informationen der bekannten Materia Medica nicht ausreichend – hier vermittelt Karl-Josef Müller besonders anschaulich, wie Ergänzendes aus Natur- und Geisteswissenschaften als zusätzliches Werkzeug hinzugezogen werden kann. Karl-Josef Müllers Arbeit mit vollständigen Patientenanamnesen ist anspruchsvoll und solide, da alles Gelehrte praktischer Erfahrung aus sorgsam beobachteten, ausführlichen, chronischen Fällen entspringt. Aufgrund der wortwörtlichen Dokumentationen sind die Kasuistiken äußerst anschaulich und praxisnah. Die nachvollziehbaren Analysen beziehen die Seminarteilnehmer ein und die langfristig beobachteten Verläufe belegen die tiefe, chronische Wirkung der vorgestellten Arzneien. So folgt ein interessanter Austausch mit einem tatsächlichen Nutzen für die Alltagspraxis. Alle besprochenen Fälle werden als „Paper-Case“-Kopie mit der wörtlichen Erstanamnese ausgegeben, so dass Sie entspannt der Fallvorstellung folgen können.

Kontaktname: Ursula Jendrek

Kontakt E-Mail: info@homoeopathietage.com

Kontakt Telefon: 033056-224355

Teilnehmergebühr Nichtmitglieder: 195

Teilnehmergebühr DZVhÄ-Mitglieder: 175

Link zur Veranstaltungswebsite: www.homoeopathietage.com

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